Der Gasthof Klinger im oberösterreichischen Hausruckviertel steht am Innbach, der zwischen 1810 und 1816 die Grenze zwischen Österreich und Bayern bildete. Das Haus war einst Zehenthof und Poststation. Zu den früheren Besitzern gehörten die Stifte Engelszell und Lambach.

1809 zog Napoleon mit seinem Heer an der Taverne zu Jeding vorbei. Laut mündlicher Überlieferung wurde dabei der „Mühljung“ der gegenüberliegenden Mühle erschossen. Zu den kurzzeitigen Bewohnern des Hauses gehörte ein halbes Jahrhundert später auch der Komponist Wilhelm Kienzl.1885 kaufte der Müller Karl Schick die Taverne für seine Tochter Maria, die Urgroßmutter des heutigen Besitzers Ing. Wolfgang Klinger. Sie heiratet 1895 Karl Dallinger, deren Tochter Friederike 1931 den Müllersohn Wilhelm Klinger.

Nach dem Krieg florierte der Gasthof bestens. Das scharfe Klinger-Gulasch wurde im weiten Umkreis gelobt. Zu überregionaler Bekanntheit als Hausruckviertler Institution stieg der Gasthof Klinger in der nächsten Generation auf.


Willi jun., Willi sen., Thomas, Hedi sen., Wolfgang, Hedi jun.

Wilhelm II. ist auch heute als Seniorchef der allseits beliebte Wirt, bei dem auch der Schriftsteller Thomas Bernhard zum Stammgast wurde. Hedwig Klingers feine bodenständige Küche wurde mit Hauben und Sternen ausgezeichnet. Höhepunkt war die Ehrung für Verdienste um das „Kulinarische Erbe Österreichs“ im Jahr 2004.

Am 1. 1. 2004 übernahmen Wolfgang und Hermi Klinger den Betrieb.


Christiane, Hermi und Wolfgang Klinger

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